In einem Beitrag der taz betont die Vorsitzende der DVPB Berlin, Prof. Dr. Sabine Achour, die Verantwortung der Schulen, den Interessen junger Menschen stärker entgegenzukommen. Sie kritisiert, dass der Politikunterricht oft auf Institutionenkunde reduziert ist und fordert, dass der Unterricht sich mehr an aktuellen politischen Debatten orientiert. Dies sei mit veralteten Schulbüchern jedoch nicht möglich. Achour erkennt an, dass es bereits viele engagierte Lehrkräfte gibt, die guten Politikunterricht bieten. Zudem hebt sie hervor, dass politische Bildung in einigen Bundesländern verstärkt wird, kritisiert aber den Mangel an ausgebildeten Politiklehrkräften, weshalb oft Ethik- oder Geschichtslehrer das Fach übernehmen müssen.
Kampagne „Schule zeigt Haltung“
Angriffe auf politische Bildung und die gezielte Instrumentalisierung der schulischen Bildung unter Bezugnahme auf ein vermeintliches Neutralitätsgebot nehmen systematisch zu. Als eine Antwort darauf hat der Bundesvorstand der DVPB gemeinsam mit der Bundesschülerkonferenz (BSK), der Weiterlesen…