Moderne Sklaverei: Attac veröffentlicht Bildungsmaterial über globale

Schätzungen zufolge leben derzeit weltweit etwa 40 Millionen Menschen in sklavenähnlichen Verhältnissen – mehr als jemals zuvor in der Geschichte der Menschheit. Grund genug für das globalisierungskritische Netzwerk Attac, ein neues Bildungsmaterial zum Thema „Moderne Sklaverei? Über globale Arbeitsverhältnisse“ zu veröffentlichen. Die Sammlung von Arbeitsblättern wurde für den Schulunterricht (Sekundarstufe Weiterlesen…

„Wer hat, dem wird gegeben.“ Untersuchung zur politischen Bildung

Unsere Landesvorsitzende Prof. Dr. Sabine Achour hat gemeinsam mit Susanne Wagner im Auftrag der Friedrich Ebert Stiftung eine breit angelegte Studie zur politischen Bildung an Schulen durchgeführt. Aus der Zusammenfassung der Studienergebnisse heißt es: „Politische Bildung ist ein zentraler Auftrag von Schule, wird in unterschiedlichen Schulformen aber sehr verschieden umgesetzt. Weiterlesen…

Digitale Medienkompetenz als Aufgabe der politischen Bildung

Unsere Kollegen Steve Kenner und Dirk Lange haben in der Fachzeitschrift Informationen zur Politischen Bildung (43/2018) des Forums Politische Bildung einen Beitrag mit dem Titel: „Digital Citizenship Education. Digitale Medienkompetenz als Aufgabe der Politischen Bildung“ veröffentlicht. Aus der Einleitung des Heftes [D]er fachdidaktische Beitrag von Steve Kenner und Dirk Lange Weiterlesen…

Der Didaktik der 1960er & 1970er Jahre auf der Spur… AUFRUF der Uni Trier

Der Didaktik der 1960er & 1970er Jahre auf der Spur… Die 1970er Jahre gelten gemeinhin als Zeit des politischen, kulturellen, gesellschaftlichen aber gerade auch des bildungspolitischen Umbruchs. Die bereits Mitte der 1960er Jahre einsetzende Kritik am Konservatismus des Bildungssystems fand ihre Radikalisierung in der Studenten- und Schülerbewegung und mündete mit Weiterlesen…

SIMEP – Simulation Europäisches Parlament

Im nächsten Jahr finden wieder Wahlen zum EU Parlament statt. Bei der SIMEP können Schüler*innen im Alter von 16-18 (10. – 13. Klasse) in die Rolle von Abgeordneten des Europäischen Parlaments schlüpfen. Dabei erlernen sie spielerisch den Gesetzgebungsprozess und das Institutionengefüge der EU. Die Veranstaltung im Berliner Abgeordnetenhaus findet am Weiterlesen…

Prävention von islamistischem Extremismus

Ufuq.de bietet in diesem Jahr eine Fortbildung für Berliner Multiplikator*innen im Themenfeld Islam, Islamfeindlichkeit und Islamismusprävention an. Die Schulung findet am 4./5.10., 16./17.10. und 9.11.2018 in Berlin statt. Ziel der Fortbildung ist es, pädagogisch und/oder thematisch bereits „vorgebildete“ Teilnehmer*innen in die Lage zu versetzen, selbst Fortbildungen (oder vergleichbare Formate) im Weiterlesen…

Ist Jude ein Schimpfwort?

Aus aktuellem Anlass wollen wir euch das Projekt »IST JUDE EIN SCHIMPFWORT?« Aktuelle Formen von Antisemitismus von ZWST empfehlen. ZWST ist die Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland (ZWST) und bildet den Zusammenschluss der jüdischen Wohlfahrtspflege in Deutschland. Als Dachorganisation vertritt die ZWST die jüdischen Gemeinden und Landesverbände auf dem Gebiet der jüdischen Sozialarbeit. Weiterlesen…

POLITIKUM

Es gibt eine relativ neue Zeitschrift in den Bibliotheken und auch im Zeitschriftenhandel an eurem Bahnhof. POLITIKUM heißt diese Zeitschrift und eine der Herausgeberinnen ist unsere Vorsitzende Prof. Dr. Sabine Achour. Ein Blick in die aktuelle Ausgabe AUTOKRATIE lohnt sich. Starke Männer in der Politik – Totengräber der liberalen Ordnung | Was ist Weiterlesen…

Die „gespaltene Gesellschaft“. Herausforderungen und Konsequenzen für die politische Bildung

Sabine Achour, Vositzende der DVPB Berlin, hat einen sehr lesenswerten Beitrag in der neuen APuZ, Zeitschrift der Bundeszentrale für politische Bildung, veröffentlicht. „Die Zivilgesellschaft ist gespalten und den Spalt zu überwinden, ist schwierig. (…) Gewalttaten, Hasskampagnen und die Verrohung der politischen Debatten haben Brücken eingerissen“, heißt es in der Studie „Die Weiterlesen…

Die Leitkultur – eine Leidkultur

Unsere Vorsitzende Sabine Achour hat einen Beitrag zu der Leitkulturdebatte in den FRANKFURTER HEFTE der NEUEN GESELLSCHAFT veröffentlicht.

Wo steht der Diskurs über einen umkämpften Begriff?

Die Leitkultur – keiner kann genau sagen, was sie eigentlich ist. Vor knapp 20 Jahren stand sie als Synonym für das christlich-jüdische Abendland, dann auch für das Beherrschen der deutschen Sprache, für Fahne und Hymne (bei der AfD), für (Grund-)Werte, Grundrechte und das Grundgesetz, insbesondere seit den großen Fluchtbewegungen.

Aber auch wenn keiner sie so genau fassen kann, steht sie sicherheitshalber nach den Bundestagswahlen neben zwei anderen gerade gut laufenden Symbolbegriffen – der Obergrenze und dem Patriotismus – im Zehn-Punkte-Plan der CSU. Denn laut den Christsozialen sei in der aktuellen politischen Lage »das Konservative das neue Moderne« und »konservativ ist wieder sexy«. Dieser Zehn-Punkte-Plan lag ebenso wie schon die zehn Thesen zur Leitkultur von Thomas de Maizière der Bild am Sonntag vor. In Kombination beider Top Ten lässt sich damit sagen: Zum sexy sein gehören also die Hand geben und den Namen sagen, auch das Gesicht zeigen, denn wir sind ja nicht Burka. Sollte sich hier demnächst ein wirklicher Trend in Deutschland abzeichnen, ist es sicher gut, dass das gesagt wurde. Aber auch Musikeinlagen bei größeren Festakten sind demnach sexy. Dabei sind schon die zehn Thesen ohne Musik ein Fest für Karikaturisten und Kabarettisten. Wer versucht, die Leitkultur zu konkretisieren und dies als allseits gültige Werte zu proklamieren, bewegt sich schnell auf dünnem Eis.

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