In diesem Jahr verleihen wir als Landesverband Berlin der Deutschen Vereinigung für Politischen Bildung e.V. (DVPB) zum zweiten Mal die Auszeichnung #aktiveSchüler_innen.

In der Kategorie #vorgestellt möchten wir euch in den kommenden Tagen die diesjährigen Preisträgerinnen und Preisträger präsentieren. Wir freuen uns sehr, dass wir auch in diesem Jahr tolle Vorschläge erhalten haben und das politische Engagement von Schülerinnen und Schülern in unserer Stadt würdigen können.

Heute stellen wir euch zwei Gruppen vor, die mit dem Sonderpreis #aktiveSchüler_innen2018 ausgezeichnet werden.

Zunächst wollen wir euch Lilyan Wehbe, Seray Özcan, Vanessa Peiler, Wandi Phaensombun, Anastasia Kaszuba und Samet Özen von der Sekundarschule Wilmersdorf vorstellen. Die Schüer_innen engagieren sich in besonderer Weise für das Thema “Sexuelle Vielfalt”.  

Sie  haben sich dieses Jahr, wie auch in den vergangenen Schuljahren, sehr für die Rechte von LSBTI* Menschen eingesetzt, indem sie mit unterschiedlichen Aktionen an ihrer Schule auf die Probleme von LSBTI* Menschen aufmerksam gemacht haben. So z.B. haben sie Regenbogenkuchen gebacken und verkauft und die Einnahmen an Maneo e.V. gespendet, um die Opfer homophober Gewalttaten zu unterstützen.  An dem jährlich an der Schule stattfindenden „Tag der sexuellen Vielfalt“ führten die Schüler*innen für ihre Mitschüler*innen einen Workshop zum Thema Homosexualität durch. Zudem organisierten und gestalteten sie ein Kochprojekt mit dem Titel „Eat&Great – diversity is soulfood“ in Kooperation mit Maneo e.V. und Alnatura.

 

Außerdem wird in diesem Jahr erneut der Zusatzkurs Politik und Wirtschaft (11./12.) des Beethoven-Gymnasiums ausgezeichnet. Damit wollen wir vor allem die kontinuierliche Arbeit der Schüler_innen und ihres Lehrer Phil Elsen würdigen. Auch in diesem Jahr haben sie sich viel einfallen lassen, um ein Thema in den Fokus zu rücken, das ihnen sehr wichtig ist. Mathilda Dyffcke, Yannik Heinze, Simon Eichmann, Jurek Stricker, Julian Danielson, Maxim Branscheid und Vincent Elitez widmeten sich in einem Dreischritt aus Sehen – Urteilen – Handeln den Themen Kinderarmut und mangelnder Chancengleichheit im reichen Deutschland.

Aus der Erkenntnis, dass das Ausmaß der Problematik in der Öffentlichkeit kaum wahrgenommen wird, folgten Besuche bei einer Ausgabestelle der Tafel, eine Ausstellung im Beethoven-Gymnasium, eine Pfandsammelaktion und letztlich ein bewegendes Video, der eindringlich die momentane Situation vor Augen führt. Das Ergebnis des Projekt: Ein Treffen mit Angela Merkel, Berichterstattung in den Medien und der Gewinn des deutschsprachigen Wettbewerbs zur politischen Bildung.